Direkt nach der Arbeit wurden noch schnell ein paar Sachen gepackt und schon machten wir uns 2 Autos auf zum Roadtrip. Erste Ziel war Tullahomer, wo wir die Nacht im James in verbracht haben. Die Fahrt hat ca. 4 Stunden gedauert, so dass wir gegen 22:30 Uhr im Hotel eingecheckt haben. Die anderen wollten nur noch auf dem Zimmer ein wenig was trinken und dann schlafen. Eike und ich wollten jedoch uns in der Stadt noch umsehen. Wir sind in eine Sportsbar gefahren. Nach kurzer Zeit kamen wir auch mit welchen ins Gespräch. Die fanden es mal wieder ganz toll, dass wir Deutsche sind. Die haben uns dann noch eingeladen mit in eine Redneck-Kneipe mitgenommen. Die Kneipe war mal wieder so wie man sich’s vorstellt. In einem Hinterhof und schon ein wenig runtergekommen, aber irgendwie lustig.

Am nächsten Morgen ging es dann erst zur 20 Minuten entfernte Jack Daniels Distellery wo wir eine Besichtigungstour gemacht haben. Der Tourleiter war richtig cool drauf und die Tour kann ich nur empfehlen.

Gleich im Anschluss machten wir und auf den Weg nach Nashville. Das hat aber auch noch mal  3 Stunden gedauert. Die Stadt hatte aber richtigen Country Flair. Über all in den Bars spielten schon tagsüber Livebands. Es gab ein paar kleine hübsche Läden und die meisten rannten mit Cowboyhüten rum.

Gegen 16 Uhr machten wir uns dann auf nach Memphis. Diese Fahrt dauerte auch noch mal ca. 4 Stunden. In Downtown waren die meisten Zimmer bereits ausgebucht oder nur noch teure Zimmer zu buchen, also haben wir uns zwei etwas außerhalb genommen.

Nach kurzen Beziehen der Zimmer ging es schon los in die Stadt. Kurz vorher noch einen Zwischstopp beim Liquor Store und dann direkt nach Downtown. Da Sandra und Denise noch keine 21 sind, wollten sie zu Hause bleiben.

Wie uns vorher geraten wurde haben wir uns zur Bealstreet begeben, an der unzählige Clubs und Bars liegen. Jede Bar hatte riesige Leuchtreklamen, so dass es wir Mini Las Vegas aussah. Erst hatten wir vor jeder/m Bar/Club auszutesten, aber da überall Eintritt verlangt wurde, entschieden wir uns für einen. Hier hatte eine Band den ganzen Abend Blues gespielt, aber richtig cool. Die Afroamerikaner gingen auch mal wieder ab.

Am nächsten Morgen haben wir die Stadt ein wenig besichtigt. Eigentlich wollten wir eine Mississippifahrt machen, aber die Touren gehen erst wieder ab März.

Gegen Mittag haben wir dann überlegt, was wir machen. Graceland (das Anwesen von Elvis) war uns zu teuer. Daniel meinte wir könnten das Spacemuseum in Birmingham uns anschauen. Da der Rückweg eh durch Birmingham führte, schlugen wir auch diese Route ein. Kurz vor Birmingham (ca. 4 Stunden Autofahrt von Memphis) bemerkten wir nach Durchlesen des Reiseführer, dass das Spacecenter nicht direkt in Birmingham liegt, sondern in Huntsville-80 Meilen entfernt! Super Daniel! Aber da wir hier schon mal waren haben wir auch eine Tour durch Birmingham gedreht. Leider war in der Stadt auch nicht viel und sie war auch ziemlich ausgestorben. Ich weiß nicht ob es an den Sonntag lag. Danach haben wir den Heimweg angetreten. Nach weiteren 4 Stunden Autofahrt, insgesamt 1100 Meilen Autofahrt (die ich in einen der beiden Wagen komplett selbst gefahren bin!) und 5 Bundesstaaten (Georgia, Tennessee, Arkansas, Mississippi und Alabama) sind wir gegen 21 Uhr wieder den Sonntagabend in Atlanta angekommen!

1 Kommentar 16.2.07 06:28, kommentieren

04.02.2007 Superbowl: Chicago Bears vs. Indianapolis Colts

Ein fast amerikanischer Feiertag den wir uns auch nicht entgehen lassen wollten. Um 18:30 war „Anstoß“. Helge meinte wir müssten natürlich ziemlich zeitig los, wenn wir noch in einer Bar einen Platz bekommen wollten. Also ging es um 15:45 Uhr los ins Wild Wing. Dort angekommen war aber noch nicht wirklich was los. Nur die Wings für den Pick up liefen an uns die ganze Zeit vorbei. Der Laden füllte sich auch erst so langsam eine Stunde vor Spielbeginn. Aber wir hatten eine großen Tisch direkt vor der Leinwand, so das sich die frühe Ankunft doch gelohnt hat. Ein Radiosender „Project 96.1“ war auch anwesend und führte ein paar Promotionaktionen durch. Man konnte z.B. eine Karte ausfüllen und so an einem 10000$ Gewinnspiel teilnehmen. Es wurden dann 10 gezogen, aber leider keiner von uns. Zum Glück hat sich jedoch einer der 10 nicht mehr gemeldet, so wurde noch mal gezogen. Dreimal dürft ihr raten wen-genau mich! Somit durfte ich auch nach vorne kurz noch mal sagen wie mein Name ausgesprochen wird und mein Tip für Halbzeit- und Endstand abgeben. Leider habe ich aber nicht richtig getippt und die 10000$ verpasst. Aber jeder der 10 hat ein T-Shirt bekommen. Die Indianapolis Colts haben mit 29/17 gewonnen.

15.2.07 06:35, kommentieren

03.02.2007 Club 112

Gegen frühen Nachmittag wurde erstmal Fußball gespielt. Danach ging es noch zur Outletmall.

Abends ging es dann für Helge, Benner, Stefan und mich zum Club 112. In dem Club wurden auch schon mehrere HipHop Videos gedreht. Was wir auch schon vorher wussten - dieser Laden war wirklich fast komplett von Afroamerikanern bevölkert. Als wir ankamen war auch erstmal eine riesen Schlange vor den Laden. Von innen war der Club ganz cool gemacht. Er war zwar nicht so groß aber hatte Stil. An einer Seite war ein kompletter VIP Bereich, wo die Frauen auf den Tischen und Podesten tanzten. Auf der Tanzfläche gingen auch Bedienungen rum und nahmen Bestellungen entgegen. Auch hier waren wir gerade angekommen, als Stefan und ich schon von den ersten Frauen angetanzt wurden und so ging es den ganzen Abend weiter. Folglich auch wieder ziemlich cool gewesen.

1 Kommentar 15.2.07 06:34, kommentieren

02.02.2007 Compound oder Party mit den Afroamerikanerinnen

Nach den ereignisreichen innerwöchentlichen Aktivitäten sollte auch das Wochenende ein krönender Abschluss werden. Das Compound bot uns eine lukrative Location. Wie sind mit 2 Autos und 10 Mann los. Uns  war es zwar vorher schon klar, aber wir stellten mal wieder die weiße Minderheit dar (über 95% Afroamerikaner).

Gleich zu Beginn machten sich schon Anzeichen bemerkbar, dass es noch ein sehr amüsanter Abend werden würde. Stefan, Helge, Bennet und ich standen gerade auf der Tanzfläche des 2. Floors als 4 Mädels auf uns zu kamen und sich jede einen von uns zum Tanzen schnappten. Nachdem die dritte ankam und ich mit ihr getanzt habe, stand hinter uns ein Pärchen. Der Freund sprach mich plötzlich an. Ich dachte erst ich hätte ihn falsch verstanden, aber er fragt mich, ob ich mit seiner Freundin tanzen würde, sie hätte Lust mit mir zu tanzen. Im ersten Moment war ich etwas perplex und skeptisch, aber dachte mir dann: wenn er meint! So wurde mit der nächsten getanzt. Eine Weile später stand neben uns eine Truppe von ca. 8 Mädels. Eine davon streichelte mir übern Arm, was wohl das Zeichen war, dass sie mit mir tanzen wollte. Daraufhin ging es wieder ab! Eigentlich war schon wieder alles vorbei, aber plötzlich nahm mich die eine mit einer Freundin am Arm und zu sich hin. Da stand ich nun in der Mitte von 8 Frauen und musste jede antanzen. Ich schwebte im 7. Himmel. Die Afroamerikanerinnen gingen aber auch ab. Unglaublich! Kaum hatte ich mich von diesem Erlebnis eingefangen, und stand mit den anderen wieder auf der Tanzfläche, packte mir auf einmal eine anderes Mädel auf den Arsch. Ich  drehte mich um, da meinte sie nur - ich hätte so mit den Arsch gewackelt -sie hätte auch nicht gewusst was sie machen sollte, also hat sie mal einfach drauf gehauen. Krass! So wurde mit der nächsten getanzt. Zusammengefasst: Ein unglaublicher Abend und ich habe  noch nie zuvor mit so vielen Afroamerikanerinnen getanzt!

15.2.07 06:25, kommentieren

Aktivitäten während der Woche

Montag: Hooters

Dienstag: Farewell Party vom Hofi

Mittwoch: Tongue & Groove und  Rabbit Lounge (Gratispizza, Salsa und Disco)

Donnerstag: Bowlen 

1 Kommentar 13.2.07 06:16, kommentieren

27.01.2007 Athens (Lemonheadskonzert/University of Georgia)

Kurz nach dem Aufstehen mittags, begann die Koordination für den Ausflug nach Athens. Ein Auto fuhr bereits 13:30 Uhr mit Flo, Hofi, Andre und Stefan los, weil die noch vorher zur Polizei wegen dem Auto wollten.
Nach langen Diskussionen zwischen Basti, Helge und mir entschied sich Helge zu fahren. Wir hatten nämlich nur vor zur Not im Hotel zu übernachten. Die Fahrt dauerte ca. 1,5 Stunden.
Erste Anlaufstellen in Athens war das Civic Center. Dieses war sehr witzig. Es sah aus wie ein normales Haus. Wir haben an die Tür geklopft mehrmals und als wir schon im Begriff waren zu gehen, öffnete sich die Tür und eine alte Dame mit der Brille auf der Nasenspitze begrüßte uns alle mit einen Händedruck. Die Frau war genauso, wie man es im Fernsehen immer sieht. Wir wollten von ihr einen Stadtplan. Sie hat uns dann noch ein bisschen erzählt und eine Musiktour ausgedruckt für die Kneipen. Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns aber direkt den Campus der University auf Georgia anzuschauen. Die Georgia Tech in Downtown Atlanta hat mich ja schon beeindruckt, aber dieser Campus übertraf das noch um einiges. Gerade als wir uns über das Unigelände begaben, kam ein Brautpaar aus der Campuskirche und ging mit den gesamten Gefolge in das direkt neben der Kirche gelegene Verbindungshaus, wo anscheinend die Hochzeitsfeier stattfand. Die Gebäude und das gesamte Gelände waren unglaublich. Die Bibliothek nur für Jura war mal eben doppelt so groß, wie die gesamte Paderbornerunibibliothek. Das wäre was für dich gewesen Kira! Etwas weiter kamen wir dann zum Footballstadion der Uni, welches für 85000 Zuschauer ausgelegt ist. Gewaltig! Und das nur für die Uni! Genau gegenüber war ein Gebäude für Studenten, wo es einen Internet-, Billard-, Playstation- und Kickerraum gab. Des Weiteren ein Pub und ein Kino. Im Flur lagen Flyer aus und direkt daneben lag ein Telfonbuch mit Nummern von den Studenten der Uni, welches so groß war, wie das Paderborner ortsübergreifende Telefonbuch. Da machten sich die 30000 Studenten in der 100000 Einwohner Stadt bemerkbar. An den Studentenwohnheimen vorbei kam man zur Basketball und Gymnastikarena. Dort waren gerade die Siegerehrungen der Gymdogs - der Gymnastik Athletinnen. Das mussten wir uns natürlich anschauen. Der Endstand gegen Florida war ein Unentschieden. Danach machten wir uns über den Campus wieder auf Richtung Bars. Der kurze Gang über den Campus dauerte mal eben 3-4 Stunden und wir haben gerade mal 1/3 der Hochschule gesehen.
Anschließend haben wir die Zeit vor dem Konzert der Lemonheads (wofür wir Karten gekauft hatten) in Bars verbracht. So gegen 22 Uhr sind wir dann in den Club41 gegangen, wo das Konzert stattfand. Die Darbietung fand ich nicht so berauschend. Es war zwar nett anzuhören, aber irgendwie kam keine Stimmung auf bzw. die gingen dort alle nicht ab.
Nach dem Konzert haben wir erstmal ein paar „Dosenbier“ aus dem Wagen geholt und uns wieder zur ersten Bar begeben. Kurz bevor wir gehen wollten, saß ich vorm Ausgang und mich sprachen zwei Mädels an. Helge und Basti kamen auch noch dazu und wir kamen mit den ganzen Freunden der beiden Mädels in Kontakt. Vor der Bar meinte Helge dann zu einem, was denn noch gehen würde. Daraufhin lud er uns Feiern bei sich ein. Der wollte uns erst den Weg erklären, kam aber dann zum Schluss, dass es besser wäre bei uns mitzufahren. So fuhren wir erst noch was essen und dann zu seinem Haus. Keanan (so hieß er) war wohl bei der Navy und hatte schon sein eigenes Haus. Auf der Fahrt versuchte er noch ein paar Freunde zu organisieren, aber anscheinend hatten die um 3:30 Uhr kein Bock mehr.
Bei ihm zu Hause angekommen waren dann nur ein Kumpel von ihm und eine Freundin (aber was für eine). Das erste was wir da bekommen haben war so ein komischer Wackelpudding mit Vodka, aber irgendwie lecker. Ich war dann irgendwann gegen 6 Uhr oder so, total fertig, so dass ich mich schlafen gelegt habe. Am nächsten Morgen (13 Uhr!!!) wach ich total verträumt auf. Das erste was mir durch den Kopf geht: Das ist nicht meine Decke, auch nicht meine Matratze, das Zimmer sieht auch ein wenig anders aus - Wo bin ich überhaupt? Nach ein wenig klar werden kam die Erinnerung wieder. In dem Haus war alles still. Bin dann erstmal ein wenig durchs Haus gegangen und nach draußen. Da aber meine Tür als einzige offen war, wusste ich nicht wo die anderen waren und ich wollte nicht in jedes Zimmer reinschauen. Also habe ich bis 15 Uhr gewartet in meinem Zimmer bis sich mal was getan hat. Keanan und sein Kumpel sind dann auch total fertig mal aufgestanden. Wir haben dann noch ein wenig Basketball geschaut, bis Helge und Basti auch mal aufgestanden waren. Konnten dann auch irgendwann nach 16 Uhr den Heimweg antreten. War aber richtig cool und wir haben uns das Hotel gespart.

Ach ja und Flo hat nach langen Gesprächen und Telefonaten sein Auto wiederbekommen. Da das aber alles sehr lang gedauert hat, kamen sie erst um 21 Uhr in Athens an. 

5.2.07 05:56, kommentieren

26.01.2007 Moondogs und ein verlorenes Auto

Da die anderen erst beim Eishockey waren, habe ich mit Steffi, Maria und Verena kurz geschlossen und wir wollten dann die anderen in Atlanta treffen. Während der Autofahrt einigten wir uns darauf, dass wir uns im Moodogs treffen. Dort hatten wir mal wieder das ganze Studentenvolk versammelt und man konnte günstig sich die Kante geben. Stefan und Flo brachten ach noch 2 Mädels mit, die wir auf der Rückfahrt vom MJQ getroffen haben. Die eine von denen war voll nett und die zweite recht betrunken. Die hat auch jeden gleich abgeschleckt. Naja Stefan hatte auch überhaupt kein Bock mehr auf die, sehr zum Missfallen des Mädels. Auf der Tanzfläche waren auch krasse Leute. Da war ein heißes weißes Geschoß, wie die über ihren "Freund" getanzt ist- Unglaublich! Am Ende der Tanzfläche war eine Erhöhung auf der der farbige Freund lag. Das mädel über ihn und mit ihrem Arsch und ihrer M..... über sein Gesicht, Bauch und Glied. Aber wie-Alter das war schon krass. Als ich Nadine anschließend gefragt habe waurm sie das nciht mal bei mir macht, habe ich nur einen Hieb in die Rippen bekommen-Da hatte ich meine Antwort!  Um 3 Uhr haben dann die Türsteher ihren Job getan und alle hinausgebeten. Ich war schon auf den Weg nach Hause mit den drei Mädels, als plötzlich Flo anrief. Sein Auto wäre nicht mehr da. Also wir wieder umgedreht und zu ihnen gefahren. Als wir ankamen war Flo die ganze Zeit am telefonieren und die anderen am frieren, weil sie ihre Jacken im Auto gelassen haben. Die Polizei hat Flo dann gesagt, dass sie das Auto abgeschleppt haben und er es am nächsten Tag abholen kann. Hofi, der schon früher nach Hause gefahren war, wollte sie dann vorm moondogs aufsammeln. Wir haben noch Marc mitgenommen, den anderen unsere Jacken gegeben und sind dann nach Hause. Die Zurückgelassenen mussten aber noch 45 Minuten warten bis Hofi kam. (Bibber)

1 Kommentar 29.1.07 23:08, kommentieren