27.01.2007 Athens (Lemonheadskonzert/University of Georgia)

Kurz nach dem Aufstehen mittags, begann die Koordination für den Ausflug nach Athens. Ein Auto fuhr bereits 13:30 Uhr mit Flo, Hofi, Andre und Stefan los, weil die noch vorher zur Polizei wegen dem Auto wollten.
Nach langen Diskussionen zwischen Basti, Helge und mir entschied sich Helge zu fahren. Wir hatten nämlich nur vor zur Not im Hotel zu übernachten. Die Fahrt dauerte ca. 1,5 Stunden.
Erste Anlaufstellen in Athens war das Civic Center. Dieses war sehr witzig. Es sah aus wie ein normales Haus. Wir haben an die Tür geklopft mehrmals und als wir schon im Begriff waren zu gehen, öffnete sich die Tür und eine alte Dame mit der Brille auf der Nasenspitze begrüßte uns alle mit einen Händedruck. Die Frau war genauso, wie man es im Fernsehen immer sieht. Wir wollten von ihr einen Stadtplan. Sie hat uns dann noch ein bisschen erzählt und eine Musiktour ausgedruckt für die Kneipen. Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns aber direkt den Campus der University auf Georgia anzuschauen. Die Georgia Tech in Downtown Atlanta hat mich ja schon beeindruckt, aber dieser Campus übertraf das noch um einiges. Gerade als wir uns über das Unigelände begaben, kam ein Brautpaar aus der Campuskirche und ging mit den gesamten Gefolge in das direkt neben der Kirche gelegene Verbindungshaus, wo anscheinend die Hochzeitsfeier stattfand. Die Gebäude und das gesamte Gelände waren unglaublich. Die Bibliothek nur für Jura war mal eben doppelt so groß, wie die gesamte Paderbornerunibibliothek. Das wäre was für dich gewesen Kira! Etwas weiter kamen wir dann zum Footballstadion der Uni, welches für 85000 Zuschauer ausgelegt ist. Gewaltig! Und das nur für die Uni! Genau gegenüber war ein Gebäude für Studenten, wo es einen Internet-, Billard-, Playstation- und Kickerraum gab. Des Weiteren ein Pub und ein Kino. Im Flur lagen Flyer aus und direkt daneben lag ein Telfonbuch mit Nummern von den Studenten der Uni, welches so groß war, wie das Paderborner ortsübergreifende Telefonbuch. Da machten sich die 30000 Studenten in der 100000 Einwohner Stadt bemerkbar. An den Studentenwohnheimen vorbei kam man zur Basketball und Gymnastikarena. Dort waren gerade die Siegerehrungen der Gymdogs - der Gymnastik Athletinnen. Das mussten wir uns natürlich anschauen. Der Endstand gegen Florida war ein Unentschieden. Danach machten wir uns über den Campus wieder auf Richtung Bars. Der kurze Gang über den Campus dauerte mal eben 3-4 Stunden und wir haben gerade mal 1/3 der Hochschule gesehen.
Anschließend haben wir die Zeit vor dem Konzert der Lemonheads (wofür wir Karten gekauft hatten) in Bars verbracht. So gegen 22 Uhr sind wir dann in den Club41 gegangen, wo das Konzert stattfand. Die Darbietung fand ich nicht so berauschend. Es war zwar nett anzuhören, aber irgendwie kam keine Stimmung auf bzw. die gingen dort alle nicht ab.
Nach dem Konzert haben wir erstmal ein paar „Dosenbier“ aus dem Wagen geholt und uns wieder zur ersten Bar begeben. Kurz bevor wir gehen wollten, saß ich vorm Ausgang und mich sprachen zwei Mädels an. Helge und Basti kamen auch noch dazu und wir kamen mit den ganzen Freunden der beiden Mädels in Kontakt. Vor der Bar meinte Helge dann zu einem, was denn noch gehen würde. Daraufhin lud er uns Feiern bei sich ein. Der wollte uns erst den Weg erklären, kam aber dann zum Schluss, dass es besser wäre bei uns mitzufahren. So fuhren wir erst noch was essen und dann zu seinem Haus. Keanan (so hieß er) war wohl bei der Navy und hatte schon sein eigenes Haus. Auf der Fahrt versuchte er noch ein paar Freunde zu organisieren, aber anscheinend hatten die um 3:30 Uhr kein Bock mehr.
Bei ihm zu Hause angekommen waren dann nur ein Kumpel von ihm und eine Freundin (aber was für eine). Das erste was wir da bekommen haben war so ein komischer Wackelpudding mit Vodka, aber irgendwie lecker. Ich war dann irgendwann gegen 6 Uhr oder so, total fertig, so dass ich mich schlafen gelegt habe. Am nächsten Morgen (13 Uhr!!!) wach ich total verträumt auf. Das erste was mir durch den Kopf geht: Das ist nicht meine Decke, auch nicht meine Matratze, das Zimmer sieht auch ein wenig anders aus - Wo bin ich überhaupt? Nach ein wenig klar werden kam die Erinnerung wieder. In dem Haus war alles still. Bin dann erstmal ein wenig durchs Haus gegangen und nach draußen. Da aber meine Tür als einzige offen war, wusste ich nicht wo die anderen waren und ich wollte nicht in jedes Zimmer reinschauen. Also habe ich bis 15 Uhr gewartet in meinem Zimmer bis sich mal was getan hat. Keanan und sein Kumpel sind dann auch total fertig mal aufgestanden. Wir haben dann noch ein wenig Basketball geschaut, bis Helge und Basti auch mal aufgestanden waren. Konnten dann auch irgendwann nach 16 Uhr den Heimweg antreten. War aber richtig cool und wir haben uns das Hotel gespart.

Ach ja und Flo hat nach langen Gesprächen und Telefonaten sein Auto wiederbekommen. Da das aber alles sehr lang gedauert hat, kamen sie erst um 21 Uhr in Athens an. 

5.2.07 05:56

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